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tastingsnotes

Tamdhu

Tamdhu 2002-2014, ca. 12 Jahre, 46% alc. Abfüller: Malts of Scotland (MoS). Ausbau: Bourbonfass No. 14039

Nase: Karamell ohne Ende, mildes Karamell - aber davon sehr viel. Darin finden sich Malzzucker und Früchte, darunter Pfirsich. Das Malz kommt wieder, diesmal aber weniger süß und zudem mit Weizen und Roggen gemischt. Erinnert an frisch aufgeschnittenes Brot, dazu geröstete Nüsse. Abgerundet wird die dennoch eher milde Nase durch Zitrusfrüchte. 

Gaumen: Ähnelt der Nase, hinzu kommen Kokos und leicht scharfe Gewürze, etwas Pfeffer. Die süße Frucht wird ein wenig verdrängt. Insgesamt doch eher mild und weich, ziemlich süffig. 

Abgang: Mittellang, mit Gewürzen und Malz. Die Süße ist nun gänzlich weg, nur die Zitrusfrüchte schimmern noch ein wenig durch.

Fazit: Easy drinking, schöner dram für den Sommer, der sich nicht verstecken muss. 82/100 Punkte (2015) Ich danke der Scoma GmbH für die Probe und Marco Bonn für das Foto!


Tamdhu 2005-2015, 9 Jahre, 60,3% alc. Abfüller: van Wees. Ausbau: Sherryfass No. 353

Nase: Marzipan und Toffee, Butterscotch, Mandeln in Milchschokolade. Dazu Mandarinen und Kokosmilch. Es folgen leicht ledrige Aromen, etwas feuchtes Holz und Zigarrenkiste.

Gaumen: Wieder Buttersotch und etwas Marzipan, kräftige Mandarinen, Orangen und deine Gewürze. Kaffeeschokolade und Müsse, getrocknete Apfelringe und Beerenfrüchte. Die Schokolade wird dunkler, etwas Tabak kommt auf. Trocknet den Mundraum aus.

Abgang: Sehr lang, der Alkohol trotz der Stärke bereits gut eingebunden. Mit Nüssen, dunklen Früchten, Datteln und Kaffee am Ende. 

Fazit: Wunderbarer Single Malt mit komplexen Sherryaromen, ohne jedoch die häufige Bitterkeit der europäischen Eiche anzunehmen. Sehr empfehlenswert! 

90/100 Punkte (verkostet , ca. 50 €). Ich danke dem Whisky Häuslein für Probe und Foto!


 
 
 
 
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