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Glengoyne

Glengoyne 10 Jahre, Originalabfüllung (Version bis 2013). 40% alc.  

Nase: Malzig und frisch gemähter Rasen, Grüne Äpfel, helle Birnen und etwas Karamell. Weiter kommt eine leichte aber ziemlich süßliche Vanillenote auf. 

Gaumen: Leicht ölig aber sehr sauber. Äpfel und Nüsse, vielleicht Mandeln. Keine Eiche, sehr einfach aber auch sehr harmonisch und rund. 

Abgang: Mittellang mit Malz und einer leichten Süße. Versprüht einen Hauch Wärme. 

Fazit: Ein Standard der seine Stärken hat und seine Schwächen. Feiner Single Malt für Einsteiger. 74/100 Punkten (2013)


Glengoyne 17 Jahre, Originalabfüllung (Version bis 2013), 43% alc. 

Nase: Deutlich reifer und tiefer als der 10-jährige. Sofort sehr fruchtig mit reifen Äpfeln und Saftorangen. Dazu eine klare Rosinennote und Gerste und Heu. 

Gaumen: Cremig und malzig, süß und fruchtig mit Nussaromen. Das Eichenfass gibt eine milde Würzigkeit.

Abgang: Angenehme Länge, wärmend und auf der Zunge bleiben Getreidenoten zurück.

Fazit: Ein schöner Single Malt mit guten Sherry-Anteil.  84/100 Punkten (2014)


Glengoyne 21 Jahre (Version bis 2013), Originalabfüllung, 43% alc. Ausbau: Ex-Sherryfässer 

Nase: Gerste und Kuchenteig, Rote Früchte, knackige Äpfel. Dazu gesellt sich etwas sanfte Eiche mit Gewürzen. 

Gaumen: Sherryaromen, Fruchtig süß mit sehr viel Eiche und Gewürzen. Winterliche Backstube, Zimt.

Abgang: sehr lang mit vielen Gewürzen, auch der Zimt ist wieder da. Zum Ende hin trocken und lange wärmend. Bleibt tief im Gedächtnis. 

Fazit: Ein runder und sehr schöner Single Malt, die Nase viel leichter als Gaumen und Abgang. Die Eiche ist dann im Mund schon etwas bissig, aber noch nicht holzig.  86/100 Punkten (2013)


Glengoyne 1972, 37 Jahre, 51,5% alc.  Abfüller: Lars Wiebers (JWWW). Ausbau: Keine Angabe zur Art des Fasses. Fassnummer 4201, "bottled 111 days after the first half cask" Besonderheit: limitiert auf 178 Flaschen

Nase: Tiefdunkler Honig, darin Mandeln und Walnüsse. Hinzu kommt ein Hauch Toffee, dazu Vanille. Cornflakes. Dahinter folgen Heidekraut und feuchter Wiesenboden. Der Honig kommt sehr süß wieder. 

Gaumen: Toffee, Karamell und Vanille, wieder Honig. Dazu ein leichter Holzeinfluss, welcher aber nicht bitter erscheint. Die Kräuternote aus der Nase ist präsent, aber nur ganz leicht.

Abgang: Mittellang bis lang, der hohe Alkoholgehalt trägt Getreide und (wie soll es anders sein) Honignoten. 

Fazit: Sehr rund und ausgewogen, toller Tropfen. Nur das Alter ist nicht so stark spürbar.  86/100 Punkte (2014)


 
 
 
 
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