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Glen Elgin 2000-2013, 13 Jahre, 46 % alc. Abfüller: Spirit of Scotland (Gordon & MacPhail) Ausbau: Sherryfass No. 2969

Nase: Mango und sanfte Malzigkeit, unreife Beerenfrüchte (darunter Erdbeeren). Es kommen Aromen von Karamell auf, Eiche. Im Hintergrund halten sich Kräuter, darunter ein Hauch Minze. Insgesamt eher süß.

Gaumen: Weniger Frucht, viel mehr malz und ein paar grasige Aromen. Dazu Mandeln und Walnüsse. Der Whisky wirkt trocknend im Mundraum. Eine leichte Süße ist noch da, auch die Kräuter finden sich wieder. Statt Minze nun etwas Beifuß. Zum Ende hin ein wenig Eiche mit Kakao. 

Abgang: Lang, Frucht und Süße sind gänzlich weg. Trocken mit Eiche, Malz und Nüssen. Zudem etwas Heidekraut und Gewürze. 

Fazit: Kein schlechter Whisky, das Sherryfass hat hier schon ein paar schöne Spuren hinterlassen. Ich hätte mir jedoch noch ein paar Jahre mehr Reife gewünscht. 82/100 Punkte (2015) Ich danke dem Whisky Häuslein für Probe und Foto!


Glen Elgin, 2007-2021, 14 Jahre Fassnummern: 800255 + 800260, Signatory Vintage, 46% alc.

Nase: Reife Mango und viel Kokos, welches sich erst einmal länger hält. Dahinter kommen dann saubere Aromen von frühreifen Äpfel, Getreide und ganz entfernt etwas grasiges. Sehr sauber und klar.

Gaumen: Vom Alkohol keine Spur, die Textur fast schon cremig. Die Aromen der Nase spiegeln sich wieder, dazu kommen gut eingebundene Malzaromen.

Abgang: Mittellang, cremig und weich. Zum Schluss bleiben leichte Holztöne und etwas Süße zurück. 

Fazit: Ein Trinkwhisky für laue Sommerabende. Ehrlich, sehr harmonisch und unkompliziert. 82/100 Punkte (2021)

 
 
 
 
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